Verschleppt – Drehstart für neuen saarländischen Tatort

by on 18. Mai 2011

Mit dem Arbeitstitel “Verschleppt” wird bereits seit Ende April im Saarland ein neuer Tatort gedreht. Regisseur ist Hannu Salonen, der bereits zwei Tatort-Folgen drehte. Außerdem kann sich das Publikum auf interessante Bilder von Kameramann Wolf Siegelmann freuen. Er konnte viele TV-Zuschauer schon im Tatort “Heimatfront” begeistern.

Zur Geschichte dürfen wir einiges schon verraten:

Als ein Spaziergänger am Standrand die Leiche einer jungen Frau findet, muss die Saarbrückener Kriminalpolizei wieder einen Entführungsfall aufrollen, der bereits lange zurückliegt. Bei der toten Frau handelt es sich um eine Vermisste, soviel steht fest. Plötzlich taucht eine weitere Vermisste völlig verstört auf. Es sieht so aus, als ob es sich um den selben Täter handelt, der seine Opfer entführt und unter menschenunwürdigen Umständen festhält und quält. Hauptkommissar Franz Kappl (Maximilian Brückner) und Kommissar Stefan Deininger (Gregor Weber) sind sich sicher, dass sie den Fall schnell lösen müssen. Hat der Entführer bereits weitere Mädchen verschleppt? Wird er wieder zuschlagen?

Die Unterhaltungschefin des SR, Andrea Etspüler, freut sich, dass sowohl neue Schauspieler des Saarländischen Staatstheaters als auch freie Akteure aus dem Saarland gewonnen werden konnten. Der Sender nimmt sich zur Aufgabe, neue Gesichter für den Tatort zu finden und Newcomern eine Chance zu geben sich im Film zu etablieren. Wir dürfen also auf diese Folge gespannt sein. Bisher sind sich alle einig, dass es sich im Fall “Verschleppt” um ein ernstes Thema handelt und ein aktuell ein spannender Krimi entsteht.

Sendeinformationen & Besetzung

Drehbuch: Khyana El Bitar, Dörte Franke
Produktionsfirma: ProSaar Medienproduktion (im Auftrag des Saarländischen Rundfunks und der Degeto für Das Erste)
Produzent: Martin Hofmann
Redaktion: Christian Bauer
Besetzung des Tatort “Verschleppt”

Weitere Stimmen und Infos:

Verschleppt – Drehstart für neuen saarländischen Tatort, 6.0 out of 10 based on 1 rating

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Julian Bukowski Januar 25, 2012 um 10:34

Dieser Krimi hat meiner Meinung nach nichts mit einem Krimi zu tun, sondern ist ein Psycho-Thriller und hätte aufgrund der abgefilmten Grausamkeiten nicht zur besten Sendezeit gezeigt werden sollen. Scheinbar hat sich Kameramann Wolf Siegelmann amerikanische Thriller zum Vorbild genommen („Saw“). Das mag eine künstlerische Herausforderung sein, jedoch sollte ein Faible für Horror-Ästhetik und ein „ganz normaler Sonntag-Abend-Krimi“nicht die Mägen der Zuschauer verdrehen und die Köpfe mit fürchterlichen Bildern anfüllen. Meine Toleranzgrenze gezeigter Kriminalität war nach der Abfilmung dieses Falles eines psychopathischen Serientäters jedenfalls erreicht.

Die Drehbuch-AutorInnen Khyana El Bitar und Dörte Franke und Regisseur Hannu Salonen sollten stark überdenken, was am frühen Abend Zuschauern zumutbar ist. Meiner Meinung nach war es dieser Tatort definitiv nicht.

Möglicherweise bewirke ich mit diesem Schreiben rein gar nichts, wollte aber gerne ein feedback zu dem Geschmacksgrenzen verlassenen Tatort geben.

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