Am heutigen Dienstag, 11. Juni 2013 beginnen in Berlin die Dreharbeiten für einen neuen Tatort mit dem Titel “Großer scharzer Vogel”. Neben Berlin-Kreuzberg wird auch in Moabit, Charlottenburg und Zehlendorf gedreht. Für die Regie konnte Alexander Dierbach gewonnen werden und das Drehbuch wurde von Titus Selge, Jochen Greve und Britta Stöckle geschrieben. In Berlin sollten [...]
Rundfunk Berlin Brandenburg (RBB)
Bereits 1973 wurden die ersten Tatort-Folgen in Berlin gedreht. Damals zeigte sich der SFB (Sender Freies Berlin) für die Produktionen verantwortlich, die im Westteil der durch die Mauer getrennten Stadt spielten. Kriminalhauptkommissar Erwin Kasulke (Paul Esser) machte den Anfang, wurde aber nach nur zwei Folgen durch Kriminalhauptkommissar Martin Schmidt (Martin Hirthe) ersetzt. Aber auch dieser wurde 1978 nach nur drei Folgen durch Kriminalhauptkommissar Matthias Behnke (Hans-Peter Korff) abgelöst. Behnke durfte aber auch nur zwei Folgen lang ermitteln. 1981 durfte der Nachfolger Kriminalhauptkommissar Friedrich Walther (Volker Brandt) im geteilten Berlin auf Mörderjagd gehen und blieb rekordverdächtige sechs Folgen erhalten. Abermals sechs Folgen ermittelte von 1985 bis 1989 Kriminalhauptkommissar Hans Georg Bülow (Heinz Drache). Nach dem Fall der Mauer übernahm Kriminalhauptkommissar Franz Markowitz (Günter Lamprecht) die Ermittlungen im vereinten Berlin. Bis 1995 spielte er in acht Folgen in der neuen Hauptstadt. Von 1996 bis 1998 wurden zwölf Folgen mit Kriminalhauptkommissar Ernst Roiter (Winfried Glatzeder) abgedreht. Letztmals unter der SFB Regie, wurden von 1998 bis 2000 sechs Folgen mit dem Duo Till Ritter (Dominic Raake) und Robert Hellmann (Stefan Jürgens) produziert. Seit 2001 ermittelt (als RBB Tatort) Till Ritter an der Seite von Kriminalhauptkommissar Felix Stark (Boris Aljinovic).


